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  • Aktuelles 2018/19

Für die 3AK ging es vom 7. bis 12. April 2019 in die Hauptstadt von Tschechien.

Als einzige der 3. Klassen, für die es in der Woche vor Ostern auf Projektwoche ging, starteten wir, die 3AK, schon am Sonntag. Voller Vorfreude bestiegen wir den Zug nach Prag. Als wir nach einer anstrengenden Reise am späten Nachmittag schließlich in Prag ankamen, waren wir positiv überrascht von der gepflegten Unterkunft im „White Lion“. Nachdem die Koffer ausgepackt waren, machten wir uns sogleich auf in die Stadt, um ein wenig durch die Altstadt zu bummeln. Viele nützten diese Gelegenheit, um erste Photos auf der Karlsbrücke zu machen und diese nach Hause zu schicken. Bereits am ersten Tag unseres Aufenthalts faszinierten uns der grandiose Ausblick auf die Hradschin-Burg, die wunderschöne Architektur sowie die Lebendigkeit dieser Stadt.

Am Montagvormittag nahmen wir zunächst an einer dreistündigen Stadtführung teil, in der wir Interessantes über die Geschichte, Religion, Kunst, Literatur und Architektur Prags erfuhren. Wir erhielten beispielsweise Informationen über die Habsburger, den 2. Prager Fenstersturz, das Toleranzpatent, Kafka, Werfel, Rilke usw.

Bei traumhaftem Wetter wurden uns dann am Nachmittag die Sehenswürdigkeiten bei einer unterhaltsamen Schifffahrt auf der Moldau aus einer anderen Perspektive präsentiert.

Der Dienstag war mit Abstand der „anstrengendste“ Tag unserer Projektwoche. Schon früh am Morgen ging es für uns auf die Hradschin-Burg, zum weithin sichtbaren Prager Wahrzeichen. Dort hatten wir eine vierstündige Führung, die im Lorettoviertel, einer Klosteranlage des Prämonstratenser-0rdens, startete. Im Anschluss daran begaben wir uns zum Sitz des tschechischen Staatspräsidenten und bewunderten die Jugendstilfenster vom Künstler Mucha im weithin sichtbaren Veitsdom. Besonders beeindruckt waren wir im Veitsdom vom Grab des heiligen Nepomuk, das aus Silber gefertigt ist.

Nachmittags besuchten wir das österreichische Kulturforum und hörten dort von einem Vertreter des österreichischen Außenwirtschaftscenters der Wirtschaftskammer Österreichs einen Vortrag über die tschechische Wirtschaft.

Der krönende Abschluss dieses spannenden Tages war allerdings der Besuch des Schwarzen Theaters am Abend. Wir waren wirklich begeistert von der Aufführung mit den Lichteffekten und amüsierten uns prächtig über die lustigen Scetches.

Am dritten Tag fuhren wir mit dem Bus in die Skodastadt. Mit 30.000 Mitarbeitern ist Skoda einer der bedeutendsten Arbeitgeber in Tschechien. 3.700 Autos verlassen täglich die Produktionsstraße. Einerseits war die Möglichkeit, die Produktion zu verfolgen, für uns sehr interessant, andererseits staunten wir nicht schlecht über so manche Information. So verdient ein Skoda-Produktionsmitarbeiter nur € 1.500 brutto und es gibt nur eine Sonderzahlung.

Nach diesem interessanten Tag in der Skodastadt besuchten wir abends noch ein Kino und schauten uns „Greenbook“ an, einen Film in englischer Sprache, der die Rassendiskriminierung der Schwarzen in Amerika thematisiert.

Am Donnerstag stand schließlich noch Theresienstadt, das ehemalige Konzentrationslager in der Nähe Prags, auf dem Programm. Von der Diskriminierung der Juden und den Progromen hatten wir bereits bei unserer Stadtführung durch das jüdische Viertel „Josefsstadt“ erfahren. Nach der Führung in Theresienstadt waren wir alle sehr bedrückt und von den Gräueltaten, die man uns geschildert hatte, schockiert.

Auch wenn uns Prag sehr gefallen hatte, freuten wir uns am Freitag wieder auf die Heimreise.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei unserer Klassenvorständin, Mag. Silvia Hormayr, sowie bei unserem Mathematik-Professor, Mag. Michael Gesslbauer, für die hervorragende Organisation der Projektwoche.